Sturheit

Du kennst sicherlich das Sprichwort:  Stur wie ein Esel! Ich bewundere die Esel, die sich wehren, die nicht bereit sind, schwere Lasten für andere zu tragen (Touristen). Da haben sie mein völliges Mitgefühl! Ich kenne mich mit Esel nicht aus, habe nur eine Erfahrung beim Wandern zu berichten: da glaubte ein Schaf er sei ein Esel und verhielt sich aus so…so süss…

Weniger „süss“ empfinde ich, wenn mich die Sturheit eines anderen Menschen selbst betrifft! Wenn ich einfach nicht nach voll ziehen kann, warum und wieso. Aus eigener Erfahrung mit dem Blog, weiß ich aber dass es etwas ganz anderes ist, jemanden als sturen Esel zu bezeichnen oder selbst so genannt zu werden. Ich bin dem negativen Touch der Sturheit etwas nach gegangen. Mr. Google weiß bekanntlich alles. Trotzdem will euch damit nicht langweilen aber vielleicht gibt es die eine oder andere Erkenntnis auch für dich! Ich fand für mich heraus:

- Sturheit ist notwendig um seine eigene Individualität zu entwickeln und sich   seiner Wünsche und Bedürfnisse bewusst zu werden.

- Sturheit ist eine Strategie um das Gefühl der „Kontrolle“ zu erhalten bzw. aufzubauen.

- Hinter jedem sturen Verhalten steht die Angst, die eigene Bedürftigkeit mit welcher man im vollem Kontakt in Berührung kommen würde, anzunehmen und auszuleben. Die Tatsache, dass man bedürftig ist, wird oftmals als kränkend empfunden.

- Sturheit kann in gesunder Weise eine Schutzreaktion sein oder auch einfach   Überforderung.

Anregung:

Achte die kommende Zeit ob du mit Menschen zu tun hast die du als stur einstufst. Hinterfrage die Gründe, bevor du urteilst! Wo bist du stur?

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